Durch das sogenannte Wohnpaket wird die Verteilung der Maklerprovision seit Dezember 2020 neu geregelt. Im Kern geht es darum, dass die Provision zwischen Käufern und Verkäuferinnen aufgeteilt werden soll. Immobilienmaklerin Marianne Schrettenbrunner aus Forchheim informiert über die wichtigsten Änderungen der Maklercourtage.

Maklerinnen und Makler erbringen als Vermittler zwischen Kaufinteressenten zahlreiche Leistungen. Dazu gehören unter anderem das Zusammenstellen der Unterlagen, die marktübliche Bewertung einer Immobilie, die Objektvermarktung über unterschiedliche Kanäle, die Durchführung von Besichtigungsterminen und das Führen und Begleiten von Verhandlungen. Dafür erhalten sie nach erfolgreichem Verkauf einer Immobilie eine Provision.

Wer als Verkäufer einen Makler bestellt, soll in Zukunft auch mindestens die Hälfte der Provision übernehmen. So will es die gesetzliche Neuregelung der Maklerprovision. „Die Neuregelung gilt für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen und tritt nur dann in Kraft, wenn der Immobilienkäufer als Verbraucher und nicht im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit handelt“, sagt Immobilienmaklerin Marianne Schrettenbrunner aus Forchheim. Denn das Ziel des Gesetzes sei es, die Verbraucher zu entlasten.

Verschiedene Modelle für die vertragliche Regelung der Provision

Für den Immobilienkauf und -verkauf gibt es jetzt verschiedene Modelle, nach denen die Provision geregelt werden kann. „In den meisten Fällen werden Verkäufer und Käufer die Provision paritätisch teilen“, meint Marianne Schrettenbrunner. Eine Möglichkeit hierfür sei, dass der Verkäufer mit dem Makler einen Maklervertrag schließt. Darin legen sie auch die Höhe der zu zahlenden Provision fest, wenn das Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung verkauft wird. Auch mit den potenziellen Käuferinnen werde ein Maklervertrag geschlossen. „Entscheidend ist, dass die Provisionshöhen identisch sind“, sagt Schrettenbrunner. „Der Käufer darf nicht mehr zahlen müssen als der Verkäufer“.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass nur der Verkäufer einen Vertrag mit dem Makler schließt. In diesem Fall vertritt der Makler die alleinigen Interessen des Verkäufers. „Da auch der Käufer einen Vorteil von der Vermittlungsleistung des Maklers hat, kann sich dieser verpflichten, einen Teil der Provision zu übernehmen“, erklärt Schrettenbrunner. Die Höhe des Anteils sei gesetzlich auch wiederum auf maximal 50 Prozent begrenzt. „Letztlich besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Verkäufer die Provision allein zahlt, ohne, dass es zu einer Beteiligung durch den Käufer kommt, was das dritte Modell darstellt.“

Doch eine Sache ändere sich nicht: „Die Maklerprovision muss grundsätzlich nur dann gezahlt werden, wenn es zum erfolgreichen Verkauf der Immobilie kommt.“


Immobilienmaklerin Marianne Schrettenbrunner aus Forchheim: „Das leisten Immobilienmakler“

Immobilienmakler kennen den Markt, pflegen gute Kontakte zu Behörden und kümmern sich individuell um den reibungslosen Verkauf der Immobilien. Die erfahrene Maklerin Marianne Schrettenbrunner aus Forchheim berichtet, warum es sinnvoll ist, Makler*innen hinzuzuziehen.

Der Kauf oder Verkauf einer Immobilie ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines Menschen. Damit alles reibungslos und für alle Beteiligten zufriedenstellend abläuft gibt es Immobilienmakler und Immobilienmaklerinnen. „Wir kümmern uns um alle Formalien. Wenn Mandanten uns beauftragen, können sie sich anschließend beruhigt zurücklehnen“, sagt Immobilienmaklerin Marianne Schrettenbrunner aus Forchheim. Seit zehn Jahren kümmert sie sich mit Leidenschaft um den Verkauf von Immobilien in Forchheim und im Großraum Nürnberg, Erlangen und Bamberg.

Immobilienmakler*innen stellen Unterlagen zusammen und errechnen den Marktwert

Die Arbeit beginnt damit alle nötigen Unterlagen einzuholen. „Ist etwa ein Grundriss oder Pläne nicht mehr vorhanden, dann arbeite ich mit den Behörden, wie dem Landratsamt, dem Katasteramt, oder dem Staatsarchiv in Bamberg zusammen und besorge die notwendigen Unterlagen“, berichtet Schrettenbrunner. Im Anschluss beginnt sie mit der Wertermittlung des Hauses oder der Wohnung. Neben der Lage, dem Baujahr und allen sonstigen Daten die Immobilie betreffend, fließt in die Bewertung auch ein, in welchem Zustand sich die Immobilie befindet, bzw. wann welche Renovierungen durchgeführt wurden. Die Maklerin errechnet so unter anderem auch das so genannte „fiktive Baujahr“ des Hauses. Ein fiktives Baujahr stellt eine für die Wertermittlung relevante Abweichung vom ursprünglichen Baujahr dar, die auf später durchgeführte Erweiterungen oder Modernisierungsmaßnahmen zurückzuführen ist.

Gute Marktkenntnis durch langjährige Erfahrung

Immobilienmakler*innen kennen den Immobilienmarkt sehr gut. So ist es auch bei Immobilienmaklerin Marianne Schrettenbrunner in der Region Forchheim. „Aus meiner Erfahrung weiß ich, welche Preise in der Region angemessen sind und dem Markt entsprechen. Ich sorge mit meiner Arbeit dafür, dass ein guter Preis erzielt wird und sich passende Käufer finden“, sagt sie. Um die Immobilie optimal zu vermarkten, erstellt die Immobilienmaklerin ein aussagekräftiges Exposé mit professionellen Fotos der Immobilie und stellt sie in allen gängigen Portalen ein. Zudem kontaktiert sie bereits in ihrer Datenbank gelistete Kaufinteressenten und spricht Käuferinnen und Käufer aus ihrem großen Netzwerk gezielt an. „Wir treffen dann eine Vorauswahl seriöser Interessenten, die wir zur Besichtigung einladen.“

Menschen zusammenbringen und gute Objekte vermitteln

„Ich arbeite sehr gerne mit Menschen und freue mich immer, wenn ich interessierte Verkäufer und Käufer zusammenbringen kann“, erzählt Schrettenbrunner. Ziel ist, dass am Ende sowohl Verkäufer als auch Käufer mit einem Lächeln im Gesicht das Notariat nach der Beurkundung verlassen“ sagt sie. Mit vielen ihrer ehemaligen Mandanten und Hauskäufern verbindet die Forchheimerin mittlerweile inzwischen eine Art Freundschaft. Gute und gründliche Arbeit, Freundlichkeit und Vertrauen sind Werte, die sie lebt. Vor ca. zehn Jahren hat die gelernte Kauffrau bei einem großen Anbieter von Immobilien mit ihrem Beruf begonnen und ihn lieben gelernt. Seit einigen Jahren arbeitet sie jetzt selbstständig in der Region Forchheim und im Großraum Nürnberg, Erlangen und Bamberg und freut sich über den Kontakt zu interessierten Verkäuferinnen und Käuferinnen.